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Donnerstag, 2. Februar 2012

Bangkok (12/2011) - Teil 2: Tempel, Siam Ocean World

Hier geht es weiter mit Teil 2 meines Reiseberichts über Bangkok. ;)

Wat Phra
Tag 3: Tempeltour
Zeitig um 8 Uhr morgens haben wir uns auf den Weg gemacht, um uns einige Tempel anzusehen. Wir hatten einen ziemlich vollen Plan, da wir uns nicht entscheiden konnten, was wir alles ansehen wollen. Am besten man nimmt ein Taxi, um in die Altstadt zu gelangen, denn dort gibt es keine Skytrain/Metro und mit den Bussen kenne ich mich nicht so aus. Wir haben für die Fahrt vom Hotel aus ca. 3 Euro gezahlt, weshalb wir uns den Luxus gegönnt haben. ;)
  • Wat Saket und Golden Mount: Gleich neben dem Wat Saket befindet sich der Gold Mount, weshalb wir beides in einem Zug besichtigt haben. Dabei handelt es sich um einen "Berg" auf dem sich ein goldener Reliquienschrein befindet. Abgesehen davon, dass die Anlage um den Berg wunderschön ist, hat man von oben eine tolle Aussicht! Man muss keinen Eintritt zahlen, es gibt nur Spendenboxen bzw. Boxen, wo man Geld reinwirft, um ein Gebet zu sprechen.
  • Wat Ratchanatda: Er ist leicht zu Fuß vom Wat Saket aus zu erreichen. Wer trotzdem ein Tuk-Tuk nehmen möchte, kann ruhig den vorgeschlagenen Preis drücken, da es wirklich kein weiter Weg ist. Dieser Tempel ist wirklich einen Blick wert! Die Dächer sind in schwarz gehalten und wirkt so, wie das Schloss eines Feldherren aus irgendeinem Martial Arts Film. Wirklich beeindruckend! Man kann bis nach oben steigen, wobei jedes Stockwerk eine andere Art der Meditation zeigt. Von oben hat man einen schönen Überblick über andere Tempel in der Umgebung und man hat die Möglichkeit den Golden Mount in seiner Gesamtheit zu fotografieren. Hier wird ebenfalls kein Eintritt verlangt, aber es ist am Eingang eine Spendenbox aufgestellt.
     Wat Ratchanatda
An diese Stelle passt meine kleine Entführungsgeschichte ganz gut. :) Wir hatten den Plan nach dem Wat Ratchanatda den Königspalast und Wat Phra aufzusuchen. Da es auf der Karte ziemlich weit aussah, haben wir ein Tuk-Tuk genommen, um zum Köngispalast zu kommen. Beim Eingang wurden wir dann von einem Angestellten angesprochen, dass momentan eine Zeremonie zu Ehren des Königs statt findet und wir in einer Stunde wieder kommen sollten. Vor zwei Tagen der Geburtstag des Königs war, deshalb dachten wir uns nichts Schlimmes dabei. Er meinte, wir könnten uns in der  Zwischenzeit zum Beispiel den Wat Arun ansehen, der in der Nähe liegt. Da wir sowieso dort hin wollten, beschlossen wir ein Tuk-Tuk zu nehmen, da der Weg vom Königspalast zum Flussufer sehr weit auf der Karte aussah. Der Tuk-Tuk Fahrer brachte uns zu einer privaten Bootsanlegestelle, wo auch schon jemand auf uns wartete, um uns eine Bootstour für knapp 50€ anzudrehen... Spätestens hier wurde klar, dass der "Angestellte" ein Touristenschlepper war. :D Echt fies, sich als Angestellter auszugeben, vor allem weil gleich neben ihm einer von der Palastwache stand. Dadurch wirkte das Ganze irgendwie seriöser, aber vermutlich hätte uns auch jemand entführen können und der Soldat hätte uns nicht geholfen. Man merkt, dass man Autoritäten ebenfalls nicht trauen kann. *g*
Wir hatten Glück und konnten uns dann irgendwie von dem Bootsführer trennen. Natürlich immer freundlich bleiben und nicht lautstark diskutieren... (By the way, eine Fähre auf die andere Flussseite kostet ca. 15 THB) Uns ist nichts passiert und wir haben davon keinen finanziellen Schaden genommen. Aber ich wollte auch andere daran teilhaben, denn vor solchen "Tricks" wurde im Reiseführer nicht gewarnt.
Außerdem ist der Abstand zwischen Königspalast, Wat Pho und Bootsanlegestelle nicht weit auseinander, weshalb man kein Tuk-Tuk braucht, um zwischen diesen Sehenswürdigkeiten hin und her zu kommen. Auf der Karte sah es so weit aus, aber man ist eigentlich in 5-10 Minuten beim Fluss.
  • Wat Pho: Hier gibt es die liegende Buddha-Statue zu bestaunen. Sie ist 46 Meter lang und 15 Meter hoch. Aber auch so ist die Tempelanlage einen Blick wert! Die Grünflächen sind sehr gepflegt und man findet überall interessante Steinfiguren und wunderschöne Fassaden. Der Eintritt hat pro Person 50 THB gekostet.
  • Königspalast und Wat Phra: Schlussendlich sind wir doch noch hier gelandet und auch dieses Mal wollte uns ein "Angestellter" einreden, dass das Areal bereits geschlossen ist. Ja ja... XD Der Eintritt für den Königspalast und den Tempel war 400 THB pro Person, was schon etwas happig ist, aber man konnt ja nicht immer hier her. Man bekommt mit den Tickets auch eine Karte, damit man sich zurecht findet, denn das Areal ist sehr groß. In diesem Tempel gilt auch eine strenge Kleiderordnung. Lange Hosen und bedeckte Schultern/Arme sind Pflicht. Wer nicht angemessen gekleidet ist, muss sich dort Kleidung gegen Pfand ausborgen. Das Geld bekommt man dann aber zurück, wenn man die Kleidung wieder abgibt. Neben dem Smaragd-Budda gibt es auch hier einen Reliquienschrein mit Überresten von Buddha. Wenn man weiter geht, kommt man schließlich zum Königspalast, den man nur von außen betrachten kann. War zwar ein tolles Gebäude, aber ich war schon etwas enttäuscht, dass man nicht rein gehen durfte. :(
  • Wat Arun
  • Wat Arun: Leider war es schon sehr spät und wir haben es nicht mehr auf die andere Flussseite zum Tempel der Morgenröte geschafft. Wir haben von einen Pärchen gehört, dass dort immer noch kniehoch Wasser von der Überschwemmung stand, weshalb wir ganz froh waren, nicht extra rüber gefahren zu sein. Stattdessen haben wir bei einem Park am Fluss niedergelassen und den Tempel im Sonnenuntergang betrachtet.
Am Abend von der Altstadt wieder in die Innenstadt zu gelangen ist gar nicht so ohne, da es außer Busse keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt und die Straßen hoffnungslos verstopft sind. Wir sind dann trotzdem mit dem Taxi gefahren, was eine geschlagene halbe Stunde gedauert hat. Es war sehr schwierig ein Taxi zu bekommen, da die meisten kein Englisch können. Daher sollte man sich nach Möglichkeit einen thailändischen Stadtplan besorgen, um dem Fahrer den Ort auf der Karte zeigen zu können.
An diesem Abend haben wir dann einen koreanischen BBQ in der Nähe unseres Hotels aufgesucht. Es hieß Arirang (1F Sukhumvit Plaza, Sukhumvit Soi 12, Thailand). Auf dem Tisch befindet sich ein Kohlebecken und darüber eine Metalplatte, auf der das Fleisch etc. gegrillt wird. Die Kellnerin hat uns dabei geholfen und alles erklärt, wie man das Ganze isst. Normal nimmt man ein Salatblatt, gibt Reis, Fleisch etc. hinein, rollt es und ist es so. Wir waren aber so unbeholfen und haben es dann einfach so gemacht, wie es uns gepasst hat. XD Die werden sich zwar gedacht haben, was wir für seltsame Ausländer sind, aber wen juckt es! ;) Das Essen war auf jeden Fall super lecker. Wir hatten eine Fleischplatte für 2 Personen, dazu bekommt man eben Salat, Reis, Soßen und verschiedene Side Dishes (Kartoffel-Kürbis-Pürree, marinierte Sojasprossen, Algen, scharfes Kraut, Gemüsetaler...). War zwar nicht so billig, aber ein super Erlebnis. Schade, dass es sowas nicht bei uns gibt. *schnüff*

Tag 4: Siam Ocean World
 Den letzten Tag in Bangkok wollten wir ganz chillig verbringen, weshalb wir uns das Siam Ocean World ausgesucht haben. Ich finde Fische sehr interessant und wollte schon immer einmal in ein Aquarium. Das Siam Ocean World befindet sich im Untergeschoss des Siam Paragon und ist daher sehr leicht zu erreichen. Der Eintrittspreis betrug 900 THB pro Person. Neben den Eintritt zu den Aquarien ist ein 5D-Kurzfilm im Preis inbegriffen. Es gibt noch weitere Dinge, die man dazu buchen kann, wie zum Beispiel die Hornhaut von den Füßen von kleinen Fischen abknabbern lassen oder mit einem Boot über das Haibecken fahren. Neben Fischen gibt es hier auch Frösche, Spinnen, Schlangen, Otter und Pinguine zu sehen. Alle paar Stunden kann man zusehen wie die Tiere gefüttert werden.
Der 5D-Film war auch ganz witzig. Es geht, um einen Mann, der im Aquarium arbeitet und dann ins Aquarium gezogen wird. Er wird dann herumgeführt, lernt andere Fische kennen etc. Der Film dauert ca. 30 Minuten und neben 3D-Effekten, bewegen sich die Sessel oder spürt einen Luftzug, so dass mehrere Sinne angesprochen werden. Wer schon mal im Disneyland war, kenn sicher die Michael Jackson Show, die ähnlich aufgebaut ist.
Wir waren sehr lange im Aquarium, da es einfach sehr viel zu sehen gibt und man viele Fotos machen kann. Die Aquarien sehen sehr gepflegt aus und generell sind die verschiedenen Bereiche detailreich eingerichtet. Bei den Schlangen etc. ist ein kleiner Dschungel aufgebaut, mit Hängepflanzen und Wasserfall. Die Beschreibungen sind natürlich auch auf Englisch und die Fütterungen werden ebenfalls auf Englisch und Thailändisch kommentiert. Für Kinder kann es sehr interessant sein, aber auch Erwachsene könnten daran Spaß haben.

Tag 5: Abreise
Leider war es dann auch schon soweit, dass wir aus Bangkok weg mussten. Zwar hatten wir noch 11 Tage Strandurlaub vor uns, auf den wir uns sehr freuten, aber wir hätten uns noch gerne mehr von Bangkok angesehen. 4 Tage sind eindeutig nicht genug, um alles zu sehen, was Bangkok zu bieten hat. Wir haben es nicht einmal nach China Town geschafft... Obwohl ich im nachhinein froh bin, da ich ein paar grausliche Sachen gehört habe (à la Schlangen grillen etc.). Sowas hätte ich nur sehr ungern live gesehen. :)
Trotzdem möchten wir auf jeden Fall wieder nach Bangkok!
Wenn jemand selbst Tipps beisteuern kann oder Informationen haben möchte, kann er/sie mir gern ein Kommentar hinterlassen. :)

Weiter ging es nach Khao Lak ins Le Méridien in einem weitern Reisebericht. :)

Mittwoch, 1. Februar 2012

Bangkok (12/2011) - Teil 1: Hotelbewertung, Shopping

Hier möchte ich einen kleinen Reisebericht über Bangkok schreiben. :)

Thailand - Das Land des Lächelns

Im Dezember war es endlich soweit und der lang ersehnte Urlaub war da. Mein Mann und ich hatten lange überlegt, wo wir hinfahren wollten und haben uns schließlich für Thailand entschieden. Zuerst waren ein paar Tage in Bangkok geplant, da ich persönlich reine Badeurlaube nicht so spannend finde und danach ging es nach Khao Lak, eine sehr schöne Region im Norden von Phuket.

Ich habe den Eintrag aufgeteilt, da es sonst zu lang geworden wäre, weshalb die Infos über Bangkok  (Teil 1/Teil 2) und Khao Lak seperat sind.
Hier möchte ich mal ein paar allgemeine Eindrücke auflisten:

Donnerstag, 26. Mai 2011

Halloween @ Disneyland Paris 2010

Da mein Mann und ich letzten Sommer kaum Gelegenheit hatten, um richtig Urlaub zu machen und uns zu entspannen, beschlossen wir im Oktober ins Disneyland Paris zurückzukehren. Da wir beide große Tim Burton Fans sind und generell Hexen, Monster etc. toll finden, wollten wir uns das Halloween-Special anschauen. Natürlich darf da die große Halloween-Party am 31. Oktober nicht fehlen. Unser Aufenthalt dauerte vier Tage (30.10.-02.11.2010).
Bühne mit Schloss im Hintergrund
Da die Halloween-Party bis 1 Uhr nachts dauerte, beschlossen wir ein Hotel in der Nähe des Disneylands zu buchen, da wir nicht riskieren wollten, die Bahn nach Paris nicht mehr rechtzeitig zu erwischen. Ich habe dann verschiedene Pakete durchgesehen und Bewertungen der einzelnen Hotels gelesen. Wirklich überzeugen konnte mich keines davon, da ein sauberes Bad anscheinend nicht zu den Standards gehört. Ursprünglich wollten wir das Hôtel Val d'Europe buchen, da es neben dem Einkaufscenter sehr günstig liegt, wenn man sich mit Nahrungsmittel eindecken möchte. Nachdem ich aber von Schimmel etc. gelesen hatte, war das nicht so berauschend. Schließlich entschieden wir uns für das Kyriad, welches noch relativ günstig war und schließlich nur zum Schlafen gedacht war. Ich habe die Eintrittskarten und die Übernachtungen getrennt gebucht, weil das billiger war. Ich habe mich auch dieses Mal für das Hopper-Ticket entschieden, weil man einfach flexibler ist.
  • Tipp: Es zahlt sich hier wirklich aus, einen Nachmittag mit Taschenrechner bewaffnet zu investieren. Auch den Flug sollte man so früh wie möglich buchen! Ich habe leider den Fehler gemacht, nicht sofort beim Flug zuzuschlagen, denn ein paar Tage später war der Preis um 100 Euro gestiegen. :/ Das war sehr ärgerlich.
Tag 1: Ankunft in Charles de Gaulle Aéroport
Wenn man ankommt und sein Gepäck hat, sollte man sich schleunigst in Richtung Ausgang begeben. Entweder man nimmt wieder den kostenlosen Zug zum Terminal 2, wo man dann den Bus zum Disneyland nehmen kann. Oder man folgt den Schildern, die einen zu den Shuttel-Bussen führt, wo es einen kostenlosen Zubringer gibt, der einen ebenfalls direkt zu dem Disneyland Shuttle führt. Das kann ein wenig verwirrend sein, aber einfach ruhig Blut und notfalls jemanden vom Personal fragen. die Haltestelle des Busses ist aber leicht durch Disneymotive zu erkennen. Hier gibt es Informationen zum Disneybus, sowie Fahrpläne und Preise. Die Fahrkarten können online gekauft werden, aber es gibt auch Vorort einen Schalter, bei dem es problemlos klappt. Die Fahrt dauert ca. 50 Minuten, was aber natürlich vom Verkehr abhängig ist.
  • Info: Theoretisch kann man auch mit der Schnellbahn fahren, was jedoch keine Zeitersparnis ist, da man von Charles-de-Gaulle zuerst mit der RER B nach Paris fahren muss und von dort die RER A nach Marne-la-Vallée/Parcs de Disney nehmen muss. Kann also unter Umständen länger dauern als mit dem Bus.
Der Bus kommt dann direkt vor dem Schnellbahnhof an und von dort kann man wiederum kostenlose Shuttles zu den Hotels nehmen. Unser Hotel war zu Fuß ca. 20 Minuten entfernt und mit dem Bus ca. 5 Minuten. Auf dem Weg liegt auch eine Tankstelle, wo man sich sicher auch mit Getränken eindecken kann. Ich persönlich bin aber zum Einkaufcenter Val d'Europe gefahren und habe mich dort mit Wasser und Proviant eingedeckt. Dannach ging es dann sogleich zu den Parks, wo deutlich mehr los war als im Juli.
Die Wartezeiten hatten es zwar in sich, aber trotzdem konnten wir viele Attraktionen abklappern. Eine Neuheit war das Halloweenland, wo einfach das Frontierland umdekoriert wurde. Überall standen Kürbismänner und -frauen herum, mit denen man lustige Fotos machen konnte. Außerdem gab es eine kleine Halloween-Parade, wo auch die Bösewichte ihren Auftritt hatten. Im normalen Parkbetrieb sieht man diese Charaktere kaum.
Main Street


















  

Tag 2: Halloween
Am 31.10. herrscht tagsüber ganz normaler Parkbetrieb. Man kann also wie gehabt sein Ticket ausreizen und beide Parks genießen. Ab 17 Uhr ist dann Einlass für all jene, die ein Ticket für die Party haben. Nach Vorweisen des Tickets bekommt man dann ein Armband, das man den Wachleuten zeigen muss. An dem Abend wurden wir sicher ein dutzend Mal kontrolliert, denn die Wachposten standen im ganzen Park verteilt. Sehr ausgereift ist das System nicht gerade. Nun konnte man den Park noch nach der Öffnungszeit nutzen. Überall waren kleine Aufführungen und man hatte die Möglichkeit sich mit verschiedenen Charakteren fotografieren zu lassen. Jack Skellington durfte in meiner Fotogalerie natürlich nicht fehlen. ;) Es machte richtig Spaß im Dunklen durch den Park zu geistern, vor allem weil viele der Besucher in tollen Kostümen unterwegs waren. Um Mitternacht gab es dann die große Halloween-Parade mit Feuerwerk, bei der sich hauptsächlich die Bösewichte zu Wort meldeten. Es gab dann noch einen kleinen "Kampf" zwischen Mickey und Malefiz. Jack und Sally durften selbstverständlich auch nicht fehlen.


Tag 3 und 4: Park erkunden und Heimreise
Die letzten Tage haben wir dann noch gnadenlos alle Attraktionen abgeklappert, die wir unbedingt sehen wollten. Am 02.11. wurde über Nacht plötzlich der Kürbis auf der Main Street durch einen Weihnachtsbaum ersetzt. Eines muss man den Leuten lassen... viel Zeit verschwenden sie ja nicht. :)
Aufbau der Weihnachtsdekoration
Außerdem haben wir noch eine Fahrt mit dem Disney-Zug gemacht, mit dem man um das ganze Areal fahren kann.
Zum Schluss stelle ich euch mal unsere Lieblingsattratkionen vor:
  • Fantasyland: Mad Hatters Teacups, Alice's Curious Labyrinth, Casey Jr. - Le Petit Train du Cirque, It's a small world, Dumbo the Flying Elephant
  • Halloweenland/Frontierland: Phantom Manor, Big Thunder Mountain, Flussdampfer
  • Adventureland: Indiana Jones & The Temple of Peril, Pirates of the Caribbean
  • Discoveryland: Buzz Lightyear Laser Blast, Star Tours, Nautillus
  • Walt Disney Studios: Crushes Coaster, Flying Carpets over Agrabah, Studio Tram Tour, Twilight Zone Tower of Terror, Armageddon Special Effects, Rock 'n' Roller Coaster, Stunt Show
Besonders Crushes Coaster und Tower of Terror sind sehr zu empfehlen, wenn man ein wenig Adreanalin durch die Adern pumpen will. Meine Hände haben dannach so gezittert, aber man ist so euphorisch, dass das gar nicht negativ auffällt.
Im Großen und Ganzen war es toll. Zwar war es nicht so billig, aber wir gönnen uns sonst eher selten irgendetwas, weshalb zur Erholung etwas Spezielles machen wollten. Einzig negativ war, dass das Personal abseits vom Sommer anscheinend eine ganz andere Zielgruppe ist, weshalb es nicht immer so freundlich zuging, wie wir es im Sommer gewöhnt waren. Wer große Menschenmassen umgehen will, sollte zu einem anderen Zeitpunkt Disneyland besuchen oder zumindest nicht an Tagen, an denen irgendwelche speziellen Events stattfinden (siehe Paris 2010).

Zum Abschluss möchte ich noch einen kleinen Erfahrungsbericht zum Hotel abgeben.
Beim Kyriad handelt es sich um eine Hotelkette, die eben einen Standort in der Nähe von Disneyland hat, aber nicht direkt zum Disneyland gehört. Trotzdem gibt es dort Merchandise zu kaufen und Spielecken für Kinder. Es ist aber kein klassisches Themenhotel, denn die Zimmer sind nicht speziell dekoriert. Wir wurden sehr freundlich empfangen, das Personal hat wirklich gut Englisch gesprochen und uns sofort Auskünfte über die Fahrzeiten der Busse gegeben. Man muss auch bei der Ankunft angeben, wann man frühstücken will, denn hier gibt es einen strengen Zeitplan.Das Zimmer wirkte auf mich sehr sauber und zweckmäßig. Da wir nur ein Bett und ein Bad brauchten, hatten wir keine besonderen Ansprüche. Nicht so schön anzusehen war das Bad. Das Licht war vermutlich absichtlich schummrig gehalten und die Lüftung war auch suboptimal. Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass ich eine leichte Phobie vor fremden Bädern/Toiletten habe, weshalb ich auch immer Desinfektionstücher im Urlaub dabei habe und als erstes das Bad/Klo desinfiziere. *rotwerd* Ich mag es daher auch nicht, wenn während meinem Aufenthalt geputzt wird, weil ich dann den Zwang verspüre noch einmal nachzuputzen. XD Wenn ich jedoch merke, dass die Putzfrau gründlich ist, dann fällt dieser Zwang von mir ab. Leider ist im Kyriad das Putzpersonal nicht nur schlampig, sondern auch sehr dreist. Abgesehen davon, dass ich die Sachen von meinem Nachtkästchen (z.B. Brille) unter dem Bett hervorholen musste, haben sie einfach dieses Hygiene-Siegel auf den Klodeckel gemacht, ohne das auch nur irgendwas im Bad geputzt wurde. Das ist dann doch ein Grund, wieso man sich in einem Hotel nicht so wohl fühlt.
Das Frühstück war auch so eine Klasse für sich. Zuerst heißt es einmal vor dem Speisesaal anstehen bis man einen Sitzplatz bekommt. Am Anfang kommt es einen zwar elendslang vor, aber im Grunde standen wir nicht länger als 10 Minuten. Das Buffet ist sehr umfangreich, man kann so viel nehmen wie man möchte und es gibt alles doppelt, damit man nicht lange warten muss. Man kann sich ruhig etwas Zeit lassen mit dem Frühstück und wird vom Personal nicht gedrängt. Es gab Baguette, Croissant, Pain au Chocolat, Wurst, Käse, Streichkäse, Butter, Marmelade, Cornflakes und verschiedene Joghurt... Ich kann mich nicht mehr an alles erinnern, aber die Auswahl war groß.
Bis auf den oben genannten Minuspunkt also recht okay. Mittlerweile kann sich natürlich etwas geändert haben, weshalb es immer ratsam ist, Bewertungen im Internet zu vergleichen.

Wenn es Fragen gibt oder zusätzliche Infos erwünscht sind, einfach ein Kommentar hinterlassen. Wer etwas Konstruktives (Hotelempfehlungen etc.) beitragen kann, ist ebenfalls willkommen. :)

Montag, 18. April 2011

Paris 2010

Seit Monaten schon wollte ich einen kleinen Erfahrungsbericht zu meinem Parisaufenthalt schreiben, bin aber nie dazu gekommen. Das möchte ich hiermit nachholen!
Letztes Jahr, Ende Juli, war es schließlich soweit. Paris... die Stadt der Liebe, der Mode und des guten Essens... ob das noch aktuell ist?! Ich weiß nicht so recht.
Ich hatte mir zu Hause einen Reiseführer besorgt und bereits Wochen das Buch verschlungen und einen Wochenplan erstellt, um ja alle Sehenswürdigkeiten abzuklappern. Schließlich ist Urlaub Stress und am besten fängt man damit schon zu Hause an! ;) Ich muss zugeben, ich mache mir in der Hinsicht immer zu viele Sorgen. Was ist, wenn wir uns verlaufen? Hab ich genug Geld mit? Hab ich zu viel mit und werde eventuell ausgeraubt?! Die typisch weibliche Neurose eben.

Tag 1. Ankunft in Charles de Gaulle Aéroport
Nachdem nun alle Fragen geklärt wurden, Koffer gepackt waren und auch der Flug problemlos ablief, kam ich endlich auf französischen Boden an.
  • !Praktische Info! Wenn man in Charles de Gaulle landet, gibt es zwischen den Terminals 1,2 u. 3 einen kostenlosen Zug, mit dem man auch zum Bus- und RER-Bahnhof gelangt. Dort gibt es natürlich die Ticket-Automaten, aber auch Ticket-Schalter, bei denen man sich die Carte Navigo Découverte
    holen kann. Dabei handelt es sich um einen lektronischen Fahrausweis für Leute, deren Wohnsitz nicht in Paris ist. Man kann nun wählen für welche Zonen man die Karte haben möchte und ob sie für eine Woche oder einen Monat gültig sein soll. Zusätzlich zu dem Preis muss man dann noch 5 Euro für die Karte selbst zahlen, dafür kann die Karte aber beliebig oft wieder aufgeladen werden. Wer also vor hat öfters mit der Métro und RER zu fahren und eventuell auch außerhalb der Innenstadt ein paar Ausflüge machen möchte, ist damit gut bedient. Ich hab mir dadurch einiges an Geld gespart.
  • !Vorsicht! Wochenkarten sind nur von Montag bis Sonntag gültig, unabhängig davon an welchem Wochentag man sie gekauft hat. Bei Monatskarten gilt dasselbe Prinzip und sie gelten nur vom ersten bis zum letzten des Monats.
Mit meinem neuen Ausweis lag nun eine 30-minütige Fahrt mit der RER B nach Paris vor mir. Die Fahrt wurde von ein paar Straßenmusikern untermalt. Das erinnerte mich stark an einen Film, wo das Mädchen auf den Weg nach Paris ist und im Hintergrund immer französische Musik eingespielt wird. ;) Das Hotel war nicht weit vom Arc de Triomphe und Avenue des Champs-Élysée entfernt. Leider hab ich vom Hotel kaum Fotos gemacht, aber wir waren sehr zufrieden! Wen es interessiert, es handelt sich dabei um das Hôtel Ambassade (79 Rue Lauriston; Haltestelle Victor Hugo). Es war ein eher kleines Hotel mit kitschiger, leicht abgewohnter Einrichtung. Die Zimmer sind zwar ebenfalls klein, doch sehr sauber. Einzig das Doppelbett war für die Stadt der Liebe etwas enttäuschend, da einfach zwei Einzelbetten zusammengeschoben wurden. Bei jeder Bewegung hat sich eine riesige Besucherritze gebildet, was eher als Liebestöter zu verstehen ist. ;) Das Frühstück war sehr gut: Es gab immer frisches Gebäck (Croissants, Pain au Chocolat, Toastbrot, Schwarzbrot) Wurst, Käse, verschiedene Marmeladen, Butter, Streichkäse etc. Auch das Personal war sehr freundlich, wobei man die französische Kühle nicht als unhöflich abstempeln sollte, sondern eher als Eigenart der Persönlichkeit. Weiterer Pluspunkt... ein paar Häuser weiter ist ein Supermarkt, was in der Innenstadt anscheinend Mangelware ist. Nach dem Check-in wollte ich natürlich sogleich meine lange Sightseeing-Liste abarbeiten und so machten wir uns auf zum Champs de Mars und Eiffelturm. Für mich leider absolut kein Hightlight von Paris, denn so viel Müll, Schutt und vertrocknete Blumenbeete habe ich noch nie gesehen. Da war es wirklich schwer ein ordentliches Foto zu machen, wo diese Aspekte kaschiert wurden. Was mir beim Planen des Urlaubs nicht in den Sinn kam, waren die Menschenmassen, die ebenfalls von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten pilgerten. Im Endeffekt war ich dann nicht mal auf der Spitze des Eiffelturms, weil ich nicht 4 Stunden anstehen wollte. Juli ist da eindeutig nicht die beste Reisezeit.

Tag 2 und 3: DISNEYLAND PARIS
Das berümte Disneyland Hotel
Hiermit habe ich mir einen langersehnten Wunsch aus meiner Kindheit erfüllt! Von unserem Hotel aus, war die Anreise sehr einfach. Von der Métro-Station Charles de Gaulle Étoile kann man direkt die RER A Richtung Marne-la-Vallée/Parcs de Disney nehmen. Die Fahrt dauert zwischen 20 und 30 Minuten, je nachdem ob man eine Schnellbahn mit Zwischenstopps oder Direktverbinung erwischt. Es ist also wirklich ein Kinderspiel von Paris einen Ausflug zum Disneyland zu machen. Wenn man ankommt, braucht man nur noch den Bahnhof zu verlassen und steht schon direkt vor dem Disney Village, wo man auch ohne Eintrittskarte hineinkommt und die zahlreichen Shops und Restaurants durchforsten kann. Wir haben uns dann sofort ein Ticket für 2 Tage und Hopper-Funktion besorgt. Damit kann man an zwei Tagen innerhalb eines gewissen Zeitraums so oft in den Disneyland Park und die Walt Disney Studios, wie man möchte. Das ist sehr praktisch, wenn mal in einem der Parks viel los ist und man in den anderen möchte oder wenn man mal eine kleine Pause braucht. ;) Zu meiner Überraschung war relativ wenig los. Bei einigen Attraktionen, bei denen man sonst sehr lange anstehen muss, haben wir knappe 5 Minuten gewartet.
  • Tipp: In der Nebensaison bzw. unter der Woche die Ausflüge nach Disneyland planen, denn es lohnt sich wirklich, wenn man nicht 60 Minuten anstehen möchte! Außerdem ist im Sommer das Personal freundlicher, weil es hauptsächlich Studenten bzw. junge Erwachsene sind. Andere Erfahrungen habe ich im Oktober/November gemacht (siehe Halloween @ Disneyland Paris).
  • Tipp 2: Außerdem ist es nicht so teuer, wie man oft überall liest. Die Preise sind dort dem französischen Standard entsprechend, sodass man in Paris sicherlich auch nicht günstiger davon kommt. Wer nicht in ein Restaurant gehen möchte, hat die Möglichkeit zu McDonalds im Village zu gehen, wo es zwar teurer ist als in Österreich/Deutschland, aber nicht anders als am Champs-Élysée. Einen weiteren Mythos, den ich widerlegen kann, ist, dass man in die Parks keine Getränke mitnehmen kann/darf. Absoluter Blödsinn! Wir hatten jeder eine 1,5l Wasserflasche mit, die der Wachposten gesehen hat und auch auf meine Nachfrage, ob es okay sei, keine Einwände hatte.
  • Tipp 3: Wer zwischendurch eine Pause möchte oder irgendwo günstig Snacks einkaufen will, sollte das Einkaufszentrum Val d'Europe aufsuchen. Es liegt eine Station vor/nach Disneyland und hier gibt es neben Klamotten, Kosmetik und Restaurants natürlich auch einen sehr großen Supermarkt, wo man auch Haushaltssachen oder Bücher kaufen kann.
Die zwei Tage haben leider bei weitem nicht gereicht, um alles sehen zu können, aber es war trotzdem ein schönes Erlebnis. Man fühlt sich wirklich wieder wie ein kleines Kind und ist einfach nur super drauf. :) In den fünf Themenparks (Main Street, Frontierland, Adventureland, Fantasyland und Discoveryland) gibt es zahlreiche Attraktionen für Jung und Alt, sowie Restaurants, Fast Food Läden und Geschenkeshops. In den Walt Disney Studios gibt es viele Attraktionen, die eben auf Filme bzw. Filmproduktion ausgelegt sind. Seit Sommer 2011 gibt es noch das Toy Story Playland, welches neu angebaut wurde. Was man sich hier auch unbedingt ansehen sollte, ist die Stunt-Show im Backlot.
In beiden Parks gibt es natürlich den ganzen Tag über Paraden, die immer wieder wiederholt werden, sodass man sie nie verpassen kann. Das Hightlight war natürlich das große Feuerwerk, welches im Sommer jeden Abend stattfindet. Einerseits eine totale Verschwendung, andrerseits einfach nur wunderschön!
Im Sommer haben die Parks außerdem länger geöffnet, was die Heimfahrt mit der RER A etwas erschwert, aber wir haben es trotzdem geschafft rechtzeitig wieder nach Paris zu gelangen, bevor die letzte Bahn fährt. Sollte man aber bedenken, wenn man öfters umsteigen muss, um zum Hotel zu gelangen!
Das Schloss von Dornröschen
Fazit: Einfach nur toll, viel zu erleben, überall strahlende Kinderaugen, fröhliche Erwachsene und tanzende Rentner!  

Tag 4: Notre Dame, Sacré Coeur und Louvre 
Das Sightseeing ging natürlich weiter. Notre Dame war wirklich wunderschön. Die Grünanlagen um die Kirche waren sehr gepflegt, sodass es wirklich Freude machte ein Foto zu schießen. Leider war auch hier die Schlange elendslange, sodass wir darauf verzichteten hineinzugehen. Abgesehen davon, dass man nicht Fotografieren durfte und Eintritt verlangt wurde. Dannach ging es zur Sacré Coeur. Dort wird man von "Künstlern" belagert, die ein Portrait anfertigen wollen. Am besten gar nicht erst reagieren, denn sonst fangen sie einfach an zu zeichnen und verlangen dann Geld. An Betrügerein mangelt es in Paris wahrlich nicht. Da sollte man sich schon gut informieren und das Internet spuckt auch viele Tipps zum diesem Thema aus. Außerdem ist die Straße zur Kirche mit vielen Souvenier-Shops geschmückt. Hier findet man wirklich alles, was man nur mit dem Eiffelturm versehen kann. Die Preise zu vergleichen lohnt sich hier wirklich und man könnte sich dumm und dämlich kaufen. ;) Auch hier wieder alles top gepflegt trotz der ständigen Menschenmassen. Mit einer guten Kamera lassen sich hier herrliche Aufnahmen von Paris machen, denn die Aussicht ist gigantisch. Die Menschenmassen, die hineinströmten, waren überschaubar, weshalb wir uns ebenfalls das Innenleben anschauten. Leider auch hier striktes Fotoverbot, aber darfür wurde kein Eintritt verlangt. Daneben ist auch ein kleiner Park, von dem aus man schöne Bilder von der Kirche machen kann und sich etwas ausruhen kann. Denn die vielen Stufen von Montmartre sind wirklich nicht zu unterschätzen.
Postkartenreif, oder?! :)
 Der Abschluss des Tages war dann der Louvre. Es ist fast unmöglich alles anzusehen, was hier ausgestellt wird. Aber wir haben uns zumindest die griechischen und römischen Skulpturen, europäische Malerei und einen teil der ägyptischen Ausstellung angesehen. Es ist etwas verwirrend mit den vielen Ein-und Ausgängen, aber wer sich einfach nur künstlerisch berieseln lassen möchte, kommt trotzdem auf seine Kosten. Faszinierend war, dass es einige Zeichner/Künstler gab, die vor einzelnen Gemädeln auf Hockern saßen und zeichneten. Was ich ebenfalls sehr kundenfreundlich fand, waren die Sitzgelegenheiten, die überall verteilt waren, denn nach 8 Stunden Sightseeing schmerzen die Füße extrem.
  • Tipp: Mitglieder der EU unter 25 Jahren zahlen keinen Eintritt. Das war zumindest im Juli 2010 so und hat sich hoffentlich nicht geändert. Am besten man fragt einfach eine Angestellte. Wichtig ist aber, dass man nicht einfach die Ausstellung stürmt, denn man muss sich trotzdem am Schalter ein Ticket holen, das zwar kostenlos ist, aber dennoch für den Eintritt notwendig ist und von den Wachleuten kontrolliert wird.
Tag 5: Shopping, Bummeln 
Der letzte Tag sollte einfach nur gemütlich ablaufen, deshalb nahmen wir uns zwei Kaufhäuser vor. Zuerst erkundeten wir Les Halles, wo es viele kleine Geschäfte, Snack-Stände und ein großes Kino gab. Zufällig haben wir dann beim Spaziergang eine wunderschöne gotische Kirche entdeckt, die sich gleich neben Les Halles und einer kleinen Grünanlage befindet. Es war kein einziger Mensch zu sehen, da diese Kirche anscheinend nicht unter den Top Ten der Sehenswürdigkeiten zu finden ist. Dennoch ist ein Besuch sehr zu empfehlen, wenn man sich für Gotik und Renaissance interessiert. Man darf auch innen Fotos machen und muss keinen Eintritt zahlen. Draußen kann man sich dann etwas in die Sonne setzen und die Leute beobachten (das tu ich sehr gerne... Berufskrankheit! *g*). Dannach suchten wir das Kaufhaus LaFayette auf, was eher die gehobenere Preisklasse vertritt. Trotzdem gibt es hier auch einen McDonalds, wo wir unser Mittagessen kauften, um am Dach ein kleines Picknick zu veranstalten. Die Aussicht ist extrem toll, da schmeckt einem das ungesunde Fast Food gleich besser. Außerdem gibt es in Frankreich so eine witzige Pommes-Soße dazu, die ich in Österreich noch nie gesehen habe. Schmeckt eigenartig, aber auch wieder gut... ich habe sehr ambivalente Gefühle diesbezüglich. Neben den Spitzenmarken gibt es auch eine Gourmet-Abteilung, die etwas gesalzene Preise hat, wenn man sich den Preis für eine Cola-Dose ansieht. Dafür gibt es aber ganz viele Stände, wo Spezialitäten verschiedener Länder frisch zubereitet werden und man es gleich dort verzehren oder mitnehmen kann. Leider konnte ich mich nich durchprobieren. :(

Tag 6: Heimreise 
Schließlich ging es wieder nach Hause, wobei ich froh war, wieder nach Hause zu kommen. Rückblickend war es ein schöner Urlaub, jedoch vor Ort konnte ich mich nicht für die Stadt begeistern. Ich glaube, das lag einfach an meinen übertriebenen Verlangen möglichst viel anzusehen und dafür sind fünf Tage einfach zu kurz. Ich möchte jedoch sicher noch einmal nach Paris, wenn mein Budget größer ist und ich außerhalb der Hauptsaison Urlaub bekomme. Mich hat die Auswahl von H&M und Co auch nicht so vom Hocker gerissen, denn das kann ich hier auch bekommen. Aber wenn man auf Luxusprodukte etc. steht, findet man sicher einiges. Für das nächste Mal sollte ich gezielt Shops heraussuchen, die meinem Geschmack entsprechen. Vielleicht gibts ja jemanden, der auch ein paar wertvolle Tipps beisteuern kann oder aktuellere Informationen hat? Oder selbst ein super Hotel/Restaurant/Kaufhaus kennt? :) Dafür war ich, entgegen der bösen Gerüchte, dass Franzosen unhöflich sind und kein Wort Englisch können (wollen), angenehm überrascht, wie zuvorkommen die Leute waren und wie gut die Kommunikation funktionierte, denn mein Schulfranzösisch hätte nur Verwirrung gestiftet.
  • Kleine Info am Rande: Wenn jemand noch einen guten Reiseführer sucht, kann ich den aus der vis-a-vis Reihe empfehlen (Paris Reiseführer). Mittlerweile gibt es sicher schon wieder eine Neuauflage. Darin werden die einzelnen Bezirke mit ihren Sehenswürdigkeiten beschrieben, aber auch Ausflüge außerhalb von Paris. Nebenher gibt es dann noch nützlige Tipps bezüglich Verkehr/Shopping/Hotels/Restaurants etc., sowie einen Métro/RER-Plan. Ich fand mich damit in Paris sehr gut zurecht und fand die Aufmachung mit Bildern und Infoboxen sehr ansprechend. Wer also unschlüssig ist, kann sich den ja mal zu Gemüte führen. :)
Ich hoffe, ich konnte für einige nützliche Informationen beisteuern. Wer noch Angaben zum Hotel haben möchte oder Fragen hat, kann mir gern ein Kommentar hinterlassen.
Zu Disneyland bzw. dem Halloween-Special folgt bald ein Eintrag. Bis dahin, macht es gut. ^^